Pressather Fähnlein

Seit dem Stadtjubiläum „150 Jahre Stadt Pressath“ im Jahre 1995 ist dem Kulturkreis auch das „Pressather Fähnlein anno 1519“ angegliedert. Diese historische Bürgerwehr, die sich in Pressath vom späten 15. Jahrhundert bis in den 30jährigen Krieg belegen läßt, wird von einer rührigen Gruppe Geschichts- und Heimatbegeisterer Mitglieder möglichst historisch getreu nachgestellt. Mit ihren farbenprächtigen Renaissancekostümen ist das Pressather Fähnlein inzwischen zu einem Aushängeschild für die Stadt Pressath und den Kulturkreis geworden.

Die Geschichte des Pressather Fähnlein

1519

Pressath war kurpfälzisch

Es gehörte zur Oberen Pfalz auf dem Nordgau mit der Haupt-stadt Amberg und hier zum Landrichteramt Waldeck-Kemnath.

1618

Beginn des 30-jährigen Krieges

1621

Stadt- oder Landfähnlein dienten nur Verteidigungszwecken und wurden von Kurfürst Maximilian 1621 aufgelöst. Danach nannte man das Bürgeraufgebot „Bürgerwehr„. Jedes Haus stellte einen Mann samt Ausrüstung. Jeder erschien in seinem Alltagsgewand. Es waren also noch keine Uniformen üblich. Ab 1621 (offiziell aber 1628) übernahm der bayer. Herzog Maximilian die Oberpfalz. Damit gehörten wir zu Kurbayern.

1633

15.5.1633

Im 30 jährigen Krieg wurde Pressath am 15.5.1633 von den Schweden völlig niedergebrannt. Dabei starben 54 Menschen.

1634

Ausbruch der Pest in Pressath

1634 brach die Pest aus. Zwischen 1633-1635 starben 700 Pressather.

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